Spiele des Jahres 2016 gekürt

Die Entscheidungen sind gefallen: Am Montag, den 18. Juli 2016, kürte die Kritiker-Jury Spiel des Jahres ihre diesjährigen Preisträger. Spiel des Jahres 2016 ist „Codenames" vom tschichschen Autor Vlaada Chvatil. Bereits am 20. Juni 2016 wurde "Stone Age Junior" zum Kinderspiel des Jahres 2016 gekürt.

2016 StoneagejuniorKategorie Kinderspiele

Stone Age Junior

Autor: Marco Teubner
Verlag: Hans im Glück
Spieleranzahl: 2 bis 4
Altersempfehlung: ab 5 Jahren
Einstieg: anspruchsvoll
Dauer: ca. 15 Minuten
Preis: ca. 25 Euro

Zum Spiel

Wie die Menschen in der Steinzeit ihre Welt eroberten und gestalteten, stellt dieses Spiel sehr einprägsam, spannend und kindgerecht dar. Auf den Feldern des Spielplans bekommt man Rohstoffe, geht in den Tauschhandel oder baut Hütten – wofür man allerdings ganz bestimmte Materialien benötigt. Wohin man seine Figur bewegen darf, bestimmen verdeckt liegenden Plättchen am Spielfeldrand; die muss man erst einmal erkunden und sich dann merken, wo was liegt, um gezielt an seinem Dorf zu bauen: Wer als Erster drei Hütten errichtet hat, gewinnt. Ein anspruchsvolles „Kennerspiel“ für Kinder, das Planung und ein gutes Gedächtnis erfordert: Wer sich auf die taktischen Herausforderungen einlässt, wird mit einem reichhaltigen Spielerlebnis belohnt.

Begründung der Jury

Sammeln, planen und bauen. Rohstoffmanagement, der clevere Einsatz von Figuren auf Aktionsfeldern und Aufbaustrategie – das sind normalerweise so gar keine Themen für Kinderspiele. Doch Autor Marco Teubner überträgt hier vorbildlich den Reiz des gleichnamigen Familienspiels in ein altersgerechtes Steinzeitabenteuer für jüngste Spieler. Dabei stellt er durch Memo-Elemente geschickt Chancengleichheit zwischen den Generationen her. So spielt das moderne Steinzeitkind gerne.

Nominiert waren außerdem:

  • LEO MUSS ZUM FRISEUR von Leo Colovini, Abacusspiele
  • MMM! von Reiner Knizia, Pegasus Spiele

Kategorie Spiele für alle Leute

2016 CodenamesCodenames
von Vlaada Chvátil
Verlag: Czech Games Edition
(Kladno, Tschechische Republik)
Vertrieb: Heidelberger Spieleverlag (Walldürn)
für 2 – 8 Spieler ab 14 Jahren
(Unsere Empfehlung: ab 10 Jahren)
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Preis: ca. 19 Euro

Zum Spiel
Zwei Geheimdienstchefs wollen ihren Teammitgliedern mitteilen, welche Agenten zur eigenen Organisation  gehören. Da die Konkurrenz zuhört, suchen sie abwechselnd Assoziationen, um die Codenamen der Spione  zu umschreiben. Es dürfen aber lediglich minimale Informationen übermittelt werden: immer nur ein Wort und  eine zugehörige Zahl. Letztere gibt einen Hinweis darauf, wie viele Codenamen eigener Spione zum genannten  Begriff passen. Je mehr, desto besser. Eine nur von den Geheimdienstchefs einsehbare Matrix bestimmt,  welche der 25 ausliegenden Wortkarten die Agenten oder nur unbeteiligte Personen sind. „Fluss - 3“ soll auf
„Bach“, „Bett“ und „Po“ hindeuten. Versteht mein Team das? Ein falscher Tipp beendet den Zug. Wer hat zuerst all seine Agenten erraten? Aber Vorsicht! Es lauert auch ein Attentäter...

Begründung der Jury:

Zwei Geheimdienstchefs wollen ihren Teammitgliedern mitteilen, welche Agenten zur eigenen Organisation gehören. Da die Konkurrenz zuhört, suchen sie abwechselnd Assoziationen, um die Codenamen der Spione zu umschreiben. Es dürfen aber lediglich minimale Informationen übermittelt werden: immer nur ein Wort und eine zugehörige Zahl. Letztere gibt einen Hinweis darauf, wie viele Codenamen eigener Spione zum genannten Begriff passen. Je mehr, desto besser. Eine nur von den Geheimdienstchefs einsehbare Matrix bestimmt, welche der 25 ausliegenden Wortkarten die Agenten oder nur unbeteiligte Personen sind. „Fluss - 3“ soll auf „Bach“, „Bett“ und „Po“ hindeuten. Versteht mein Team das? Ein falscher Tipp beendet den Zug. Wer hat zuerst all seine Agenten erraten? Aber Vorsicht! Es lauert auch ein Attentäter …

Nominiert waren außerdem:

  • IMHOTEP von Phil Walker-Harding, Kosmos
  • KARUBA von Rüdiger Dorn, Haba

Quelle und weitere Informationen

Spiel des Jahres e.V.