Kampagne: Umgang mit dem Smartphone in der Familie

Das Smartphone hat alle Lebensbereiche durchdrungen: In Bus und Zug, auf Plätzen, in Restaurants und Cafés. Immer „on“ zu sein ist Chic.
Erzieherinnen beklagen, dass Eltern mit dem Smartphone am Ohr in die Kita kommen und ihr Kind abgeben und genauso ihr Kind abholen. Nicht nur im Bus, auch beim Stillen oder Füttern, beim Trösten oder bei Wartezeiten an der Ampel – immer hat das Smartphone die erste Aufmerksam.
Das Kind merkt, dass es nicht ganz so wichtig ist. Mimik wird nicht erkannt; das Kind muss schon massiv werden, damit die Mutter das gemalte Bild wahrnimmt.

Aufmerksamkeit-final 160In Salzgitter haben sich etwa 20 Organisationen zum Bündnis „Leben mit Kindern“ zusammengeschlossen. Am 26.10. starteten sie ihre Kampagne zum Smartphone in der Familie.

Gemeinsam mit der Fachhochschule vor Ort, der Ostfalia, Fachbereich Medientechnik und Kommunikation, wurden 13 Filme, zwei Plakate und ein Faltblatt entworfen. Die Studierenden, die diese Werke schufen, spiegeln mal die Situation von Eltern, Großeltern oder jungen Paaren ohne Kind. Gemeinsam ist allen Medien, dass sie nicht den Zeigefinder erheben, sondern Lust auf die direkte Kommunikation machen.

Die Filme werden ab dem 26.10.16 über die Medien des Bündnisses der Öffentlichkeit vorgestellt:
 

Quelle

Bündnis "Leben mit Kindern"