Girls’ und Boys’ Day am 27. April

Am 27. April 2017 ist wieder Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys'Day – Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Handwerksbetriebe und IT-Unternehmen freuen sich auf Mädchen, die mehr über diese Berufe erfahren wollen. Und Jungen sind in Krankenhäusern oder Pflegeheimen an diesem Tag gern gesehene Gäste, um sich über soziale und pflegerische Berufe zu informieren.

Unternehmen, Einrichtungen, Institutionen und Betriebe können ihre Angebote für Mädchen bzw. Jungen am Aktionstag auf den Webseiten www.girls-day.de und www.boys-day.de im Radar eintragen. Bis jetzt stehen schon 87.000 Plätze für die Jugendlichen zur Verfügung, 67.000 für Mädchen und 20.000 für Jungen.

Auch wenn Mädchen und Jungen heute in einer sich rasant verändernden Gesellschaft mit vielen technischen Fortschritten aufwachsen, halten sie in Sachen Berufswahl häufig an Traditionen fest. Mehr als die Hälfte der Mädchen entscheidet sich für einen von nur zehn dualen Ausbildungsberufen – obwohl es 330 gibt. Bei den Jungen wählt mehr als die Hälfte einen von lediglich 20 Berufen.

Die Aktionstage sind ein wichtiger Baustein in der geschlechtersensiblen Berufs- und Studienwahl. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girls'Day aktiv waren, haben mittlerweile Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls'Day-Teilnehmerinnen erhalten. 20 Prozent der Einrichtungen und Unternehmen, die mehrmals beim Boys’Day mitgemacht haben, erhalten Bewerbungen von ehemaligen Boys'Day-Teilnehmern.

Wie es funktioniert

Die Anmeldung erfolgt über die Portale www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de. Dort findet man einen Antrag, um von der Schule freigestellt zu werden. Dieser Antrag muss von den Eltern ausgefüllt werden. Mit der Aktionslandkarte auf den Internetseiten findet man heraus, welche Betriebe und Einrichtungen sich an diesem Aktionstag beteiligen und man kann sich gleich dort anmelden.

Quelle

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.