Erziehungsstiltest: Überprüfen Sie Ihre Erziehungsmethoden

Dr. Lars Satow

Eltern sind sich in ihrem Erziehungsstil häufig unsicher

Immer wieder hören wir von Eltern, dass sie unsicher sind, wie sie ihre Kinder am besten erziehen. Besonders junge Eltern fragen sich: Sind wir zu streng oder fordern wir unser Kind zu wenig? Zeigen wir zu viel Liebe oder zu wenig? Stimmt bei uns in der Familie die Kommunikation? Darum wurde zusammen mit Experten ein neuer Erziehungsstiltest entwickelt, der anonym und kostenlos auf dem Psychologie-Portal Psychomeda durchgeführt werden kann.

Erziehungsstiltest vergleicht Antworten

Der Erziehungsstiltest ist so gestaltet, dass die Antworten der Teilnehmer mit den Antworten anderer Eltern verglichen werden. Dazu werden die Antworten auf erziehungsrelevante Fragen zunächst nach Themen gruppiert, z.B. zu Liebe, Strenge, Förderung, Forderung. Durch den Vergleich mit Antworten anderer Teilnehmer, kann jedes Elternteil für sich herausfinden, wie der eigene Erziehungsstil einzuschätzen ist. Da das Geschlecht eine große Rolle für den Erziehungsstil spielt, werden Mütter nur mit anderen Müttern und Väter nur mit anderen Vätern verglichen. Auch das Alter der Kinder wird für den Vergleich berücksichtigt. So kann ein Vater z.B. erfahren, dass er überdurchschnittlich streng ist und sehr viel mehr Wert auf Regeln und Autorität legt als die meisten anderen Väter. Insgesamt wird der Erziehungsstil auf 8 Dimensionen dargestellt: Liebe und Fürsorglichkeit, Anerkennung, Strenge, Kontrolle, Forderung, Förderung, Verantwortung, Kommunikation. Zudem erhalten die Eltern Tipps, worauf sie bei ihrer Erziehung besonders achten sollten.

Fragen werden von Therapeuten beantwortet

Haben Eltern Fragen zu den Testergebnissen oder zu Erziehungsthemen, dann können diese kostenlos an das Therapeuten-Team auf Psychomeda gestellt werden. Die ehrenamtlich tätigen Familientherapeuten und Erziehungsberater versuchen, jede Frage möglichst schnell und unkompliziert zu beantworten.
 

Erstellt am 24. Februar 2012, zuletzt geändert am 24. Februar 2012