Triple P – Ein präventives Erziehungsprogramm zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Eva SteffenTriple-p-logo-150x150

 

 

Das Erziehungskonzept Triple P steht für Postive Parenting Program (deutsch: Positives Erziehungsprogramm) und ist ein bewährtes Präventionsprogramm mit dem Ziel, die elterlichen Beziehungs- und Erziehungskompetenzen zu stärken, um die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Erziehungsprogramm baut auf den Stärken der Familie auf und unterstützt Eltern, die positive Beziehung zu ihrem Kind auszubauen.

Oftmals genügen kleine Anregungen um Veränderungen im Familienalltag zu bewirken. Triple P vermittelt Eltern hierfür wertvolle Erziehungsfertigkeiten zur Stärkung ihrer Erziehungskompetenzen und schult Eltern, einen positiven Umgang mit den Verhaltensweisen ihres Kindes zu entwickeln.

Warum ist Prävention wichtig?

Epidemiologische Studien belegen, dass ca. 20% aller Kinder und Jugendlichen klinisch bedeutsame Verhaltensauffälligkeiten, emotionale- und Entwicklungsprobleme aufweisen (Ravens-Sieberer et al., 2006). In Deutschland sind ca. 2 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 16 Jahren und deren Familien betroffen. Dabei handelt es sich oft um schwierige, behandlungsbedürftige Störungen des Emotionserlebens und des Verhaltens. Die Ursachen für die Entwicklung von Verhaltensstörungen können neben genetischen Dispositionen auch das familiäre und gesellschaftliche Umfeld sein. Insbesondere familiäre Risikofaktoren wie inkonsistentes und inkonsequentes Erziehungsverhalten, Konflikte innerhalb der Familie und das Scheitern der elterlichen Beziehung können die gesunde Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Eine gute Erziehung wirkt präventiv, indem sie durch Aktivierung von personalen, familiären und sozialen Ressourcen als Schutzfaktoren dem Auftreten von kindlichen Verhaltensstörungen vorbeugen und somit eine nachfolgende Therapie überflüssig machen kann (ebd.).

Wissenschaftliche Begleitung

Das Triple P-Programm wurde an der Universität Queensland in Australien entwickelt. Auf der Grundlage jahrzehntelanger Forschung zu kindlichen Verhaltensauffälligkeiten und familiären Interaktionsstörungen entwickelte das Team um Prof. Dr. Matthew Sanders das sogenannte Mehrebenenmodell ( s. Tabelle 1) zur Unterstützung und Hilfe für Eltern bei Erziehungsfragen. Damit steht ein umfangreiches und flexibles System von Materialien, Beratungen und Elternkursen zur Verfügung, auf dessen Grundlage Fachleute für alle Eltern je nach individuellen Belangen, Bedürfnissen und Ressourcen hilfreiche Angebote zur Verbesserung des elterlichen Erziehungsverhaltens machen können. Das Konzept von Triple P stützt sich auf den aktuellen Stand der Forschung und erhält internationale Anerkennung. Seine Wirksamkeit wurde in zahlreichen Studien belegt. Auch von den meisten der Eltern, die Triple P bereits anwenden, wird das vielfältige Kurs- und Materialangebot als unterstützend und sehr hilfreich empfunden. In Deutschland wird das Programm unter anderem an der Universität Braunschweig durch Prof. Dr. Kurt Hahlweg mit großem Erfolg wissenschaftlich begleitet. In zahlreichen Studien konnte eine Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Steigerung der Zufriedenheit mit dem Familienleben nachgewiesen und eine Reduzierung des kindlichen Problemverhaltens beobachtet werden (z.B. Hahlweg et al., 2007).

Was kann ein Erziehungstraining leisten? Das Triple P-Angebot für Eltern

Die Elternschaft ist eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe. Nicht alle Eltern fühlen sich zu Beginn auf die Übernahme der Mutter- oder Vaterrolle hinreichend vorbereitet oder kompetent und viele suchen deshalb Unterstützung in Erziehungsfragen (Smolka, 2004). Es mangelt dabei weniger an Wissen über eine gute Erziehung, sondern vielmehr an der konkreten Umsetzung des Wissens in verschiedenen alltäglichen Situationen. Nicht nur zu Beginn der Elternschaft, auch im Verlauf ihrer Erziehungstätigkeit werden Eltern häufig mit herausfordernden Situationen konfrontiert, in denen sie zu schnellem und gewissenhaftem Handeln aufgefordert sind. Nicht allen Eltern gelingt das gleich schnell und gleich gut. Vielen Eltern stellt sich die Frage, wie sie auf die alltäglichen Verhaltensprobleme ihrer Kinder, wie z.B. Trotzverhalten, Wutanfälle, Ungehorsam, Nörgeln, Verweigerung von Hausaufgaben angemessen reagieren sollen. Das Triple P-Angebot umfasst eine Vielzahl von Informations-, Kurs- und Beratungsangeboten für unterschiedliche Zielgruppen, um den verschiedenen Bedürfnissen und Wünschen der Eltern nach Unterstützung und Hilfen für ihre Erziehung nachzukommen. In Gesprächen mit den Eltern kann herausgefunden werden, über welche Kompetenzen die Eltern bereits verfügen und in welchen Bereichen diese für ein selbstständiges und befriedigendes Erziehungsverhalten noch weiter ausgebaut werden können. Je nach gewünschter Form und Intensität der Unterstützung können Eltern von Kindern bis 12 Jahren, Eltern von Teenagern, allein erziehende Eltern und Eltern von behinderten Kindern eine für sie hilfreiche Unterstützung aus dem vielfältigen Angebot aus Kurzberatungen, Gruppen- oder Einzeltrainings auswählen. Alle Triple P-Angebote sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und werden von Fachleuten im Erziehungs-, Bildungs-, und Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe in verschiedenen Formen (z.B. als Kurzberatung, Elternkurs oder selbstangeleitetes Training) und abgestuften Intensitäten (Ebene 1 bis 5) angeboten (s. Tabelle 1). Die Form und Ausprägung kindlicher Verhaltens- und Emotionsstörungen sind interindividuell sehr verschieden. Alle Triple P-Unterstützungsangebote gewähren, dass die Eltern ihre persönlichen Ziele und Veränderungswünsche selbst bestimmen und auf dieser Grundlage eine für sie geeignete und hilfreiche Form der Unterstützung auswählen. So ist gewährleistet, dass jede Familie diejenige Unterstützung bekommt, die sie benötigt. In der nachfolgenden Tabelle sind die Ebenen 1-5 erläutert.

Ebene

 Zielgruppe

Beschreibung der Angebote

 Durchführung

Ebene 1

Universelles Triple P

Alle, die sich über Erziehung und die Förderung der kindlichen Entwicklung informieren möchten
Universelle Prävention

Allgemeine Information und Unterstützung zur Umsetzung einer vorausschauenden positiven Erziehung sowie zur Förderung der öffentlichen Wahrnehmung und der gesellschaftlichen Akzeptanz von Erziehungstrainings

Information und Anregung durch Triple P-Materialen (Videos, Broschüren, Ratgeber u.a.)

Ebene 2

Triple P-

Elterngespräch und Vortragsreihe

Eltern, die sich über Erziehung informieren und positive Wege kennen lernen möchten, um die Entwicklung ihrer Kinder zu
Selektive Prävention

Unterstützung und Information für Eltern bei Fragen zur Erziehung

Ein oder mehrere Einzelgespräche bzw. drei Vorträge zur Positiven Erziehung mit anschließender Diskussion

Ebene 3

 

Triple P-Kurzberatung mit Übungen

 

Eltern mit spezifischen Fragen zum Verhalten oder zur Entwicklung ihrer Kinder, die einzelne Erziehungsfertigkeiten aktiv lernen wollen
Selektive Prävention

Kurzberatung zur Unterstützung der Bewältigung einzelner Erziehungsschwierigkeiten mit aktivem Training von Erziehungsfertigkeiten durch Fachleute mit einer Triple P-Beraterfortbildung

Bis vier persönliche Kurzkontakte mit einem Triple P-Berater

Ebene 4


Triple P-Elterntraining

Eltern, die in einem intensiven Training erlernen wollen, wie sie auf positive Weise die kindliche Entwicklung fördern und/oder mit schwierigem Verhalten umgehen können. In drei verschiedenen Varianten:Eltern von- Kindern bis 12 Jahre- Jugendlichen- Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten oder Behinderungen
Indizierte oder universelle Prävention

Intensives Elterntraining durch Fachleute; das Programm konzentriert sich auf die Eltern-Kind Interaktion, es vermittelt Eltern die Anwendung, Erweiterung und Übertragung von Erziehungsfertigkeiten auf ein breites Feld von Erziehungssituationen und kindlichen Verhaltensweisen

Gruppentraining (vier Sitzungen) und vier Telefonkontakte über einen Zeitraum von insgesamt acht Wochen; auch als Einzeltraining oder unter Selbstanleitung mit einem Arbeitsbuch möglich

Ebene 5

Triple P-Plus

Eltern, die nach Teilnahme an einem Ebene 4 Angebot zusätzlich erziehungsrelevante Belastungen oder Partnerschaftskonflikte bewältigen oder die Übung der Erziehungsfertigkeiten vertiefen wollen.
Indizierte Prävention

Intensives und individuell zugeschnittenes Training zur weiteren Verbesserung der Erziehungsfertigkeiten durch Übungen zu Hause, zum Emotions- und Stressmanagement oder zur Partnerunterstützung

Ca.7-10 individuell angepasste Trainingseinheiten im Einzelkontakt

 

Tabelle 1: Das Triple P-Mehrebenenmodell zur positiven Erziehung

Eine detaillierte Darstellung und weiterführende Beschreibung der einzelnen Informations-, Kurs- und Beratungsangebote finden Sie auf der Triple P-Internetseite. Unter der Rubrik Triple P vor Ort finden Sie Triple P-Fachkräfte in Ihrer Nähe.

Die Triple P- Grundprinzipien Positiver Erziehung

Die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Kindes und eine gewaltfreie, schützende und fördernde Erziehung ist eine solide und vertrauensvolle Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind. Für die Anwendung positiver Erziehung hat Triple P die wesentlichen Grundprinzipien in den fünf Grundregeln zusammengefasst:

  • Für eine sichere und interessante Umgebung sorgen

Kinder brauchen eine sichere und interessante Umgebung, um sich ohne Gefahren und ständige Verbote gut entwickeln zu können.

  • Eine positive und anregende Lernumgebung schaffen

Unterstützung, Zuwendung und Aufmerksamkeit auf das vom Kind initiierte Verhalten motiviert das Kind, Neues auszuprobieren und sich häufiger angemessen zu verhalten.

  • Konsequentes Erziehungsverhalten zeigen

Durch konsequentes und vorhersehbares Verhalten der Eltern als Alternative zu strafenden und wenig wirksamen Erziehungspraktiken, lernen Kinder ihr Handeln zu steuern und Verantwortung dafür zu übernehmen. Konsequentes Verhalten bedeutet, auf das kindliche (unangemessene) Verhalten sofort und für die Kinder vorhersehbar, d.h. konsistent mit übereinstimmenden Verhalten in gleichen, ähnlichen und vergleichbaren Situationen zu reagieren. Dabei ist es wichtig, dem Kind ein angemessenes Alternativverhalten zu vermitteln.

  • Realistische Erwartungen entwickeln

Um Überforderungen im Erziehungsverhalten zu vermeiden ist es wichtig, realistische Erwartungen an sich selbst und den angestrebten Zielen nach Veränderungen zu entwickeln. Die Ziele müssen sowohl dem Entwicklungsstand des Kindes als auch den Fertigkeiten der Erziehenden entsprechen. Realistische Erwartungen entlasten Eltern und Kind und verhindern Überforderungen.

  • Die eigenen Bedürfnisse beachten

In der Regel fällt es Eltern leichter, geduldig und konsequent auf das Verhalten ihrer Kinder zu reagieren, wenn sie ihre eigenen Bedürfnisse nach Intimität, Erholung und Zeit für sich berücksichtigen.

Mögliche Ursachen für kindliche Verhaltensprobleme

Die Ursachen für kindliche Verhaltensprobleme können sehr vielfältig sein und liegen oftmals in dem Auftreten und komplexen Zusammenspiel biologischer und sozialstruktureller Faktoren begründet.

Die genetische Veranlagung

Neben körperlichen Merkmalen und Erscheinungen erben Kinder auch einzigartige Persönlichkeitsfaktoren ihrer Eltern, die in ihren Denkweisen, Verhaltenstendenzen und emotionalen Erleben zum Ausdruck kommen.

Das familiäre Umfeld

Von seiner frühen Kindheit bis zum beginnenden Teenageralter ist ein Kind in der Regel am meisten von seinem familiären Umfeld umgeben. Das häusliche Umfeld nimmt deshalb einen starken Einfluss auf die Entwicklung des kindlichen Sozial- und Interaktionsverhalten. Neben der selbstständigen Erkundung und Entdeckung seiner sozialen Umgebung, lernt ein Kind auch in besonderem Maß von seinen Eltern, Geschwistern oder anderen Bezugspersonen, in dem es ihr Verhalten nachahmt. Beobachtete Verhaltensweisen werden selbst angewandt und ihre Wirkungsweisen in unterschiedlichen sozialen Situationen erprobt. Dabei sind die Reaktionen der Eltern auf erwünschte Verhaltensweisen des Kindes von zentraler Bedeutung. Eine besondere Zuwendung und Aufmerksamkeit (wenn auch negativer Art) erfahren Kinder im Alltag häufig besonders bei inadäquatem Verhalten. Richten Eltern hingegen ihr Augenmerk auf wünschenswerte Verhaltensweisen ihres Kindes und reagieren positiv, d.h. lobend, konstruktiv und wertschätzend darauf, wird das Kind darin bestärkt, dieses Verhalten wiederholt auszuführen. Dadurch verhelfen Eltern ihrem Kind zu einer positiven Selbstwertentwicklung und der Ausbildung sozialer Kompetenzen. Kinder, die in einer freundlichen und unterstützenden Umgebung aufwachsen, werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit Verhaltens- und Interaktionsstörungen entwickeln.

Auch Unstimmigkeiten und Auseinandersetzungen zwischen den Eltern bezüglich spezifischer Erziehungsfragen, sowie Konflikte in der elterlichen Paarbeziehung können die Entstehung von kindlichen Problemverhalten begünstigen. Eine eindeutige Kommunikation zwischen den Eltern und ihrem Kind verhindert hingegen, dass das Kind in unvorhersehbare, uneindeutige Interaktionen gerät, in denen es durch fehlende Übereinstimmung in den elterlichen Reaktionen auf sein Verhalten verwirrt werden könnte.

Gesellschaftliche Einflüsse

Einen bedeutsamen Einfluss auf die Entwicklung neuartiger Verhaltensweisen und Stabilisierung von bereits bekannten Verhaltensweisen nimmt auch der Kontakt zu Gleichaltrigen im Kindergarten oder der Schule. Darüber hinaus trägt der regelmäßige Konsum von Medien und Kommunikationstechnologien dazu bei, dass die dort gezeigten Verhaltensmuster vom Kind registriert und verinnerlicht werden. (z.B. Bandura et al., 1963)

Förderung der kindlichen Entwicklung und Umgang mit Problemverhalten

Das Ziel des Triple P-Konzepts ist die Förderung einer gesunden Entwicklung des kindlichen Verhaltens. Die Berücksichtigung von familiären Risiko- und Schutzfaktoren ist vor dem Hintergrund einer Prävention von Verhaltens- und Emotionsstörungen bedeutsam. Viele Jahre psychologische Forschung haben dazu beigetragen, positive und praktische Ansätze, sowie verhaltensnahe Tipps für eine positive Erziehung abzuleiten. Das umfangreiche Triple P-Angebot zeigt Eltern Wege auf, wie sie auf Belastungen und Herausforderungen im Familienalltag positiv und in Konfliktsituationen konsequent reagieren. Positive Erziehung und soziale Unterstützung helfen dem Kind beim Erwerb sozialer Fertigkeiten und individueller Kompetenzen, die es für zukünftige soziale Situationen vorbereiten und stark machen sollen. Das Kind erwirbt die Fähigkeit zu selbstreguliertem und selbstkotrolliertem Handeln, d.h. mit anderen Menschen zurechtzukommen, eigene Ideen, Gedanken und Gefühle adäquat zu äußern und Grenzen zu akzeptieren.

Die von Triple P vermittelten Erziehungsfertigkeiten stellen demnach keine modernen, strategischen, kurzlebigen Ideen dar. Vielmehr gehen sie als tradierte Erkenntnisse aus Praxis, Wissenschaft und Forschung hervor und können auf die zum Teil sehr individuellen Lebensumstände und Bedürfnisse der Elternpaare angewendet und angepasst werden. Die Eltern lernen mit Triple P verschiedene, zusammen wirkende Erziehungskompetenzen kennen, aus denen sie gemeinsam mit den Fachkräften die für sie passenden auswählen. Von den insgesamt siebzehn Erziehungsfertigkeiten (s. Tabelle 2) zielen einige primär auf die Entwicklung und Pflege einer guten Beziehung zum Kind (z.B. wertvolle Zeit mit dem Kind verbringen, Zuneigung zeigen) sowie auf die Förderung der kindlichen Entwicklung (z.B. Loben, Aufmerk­samkeit schenken, ein gutes Vorbild sein) ab. Weitere Erziehungsfertigkeiten betreffen die Frage, wie Eltern mit unerwünschtem (z.B. aggressivem) Verhalten ihrer Kinder umgehen und das Erlernen von Selbstkontrolle unterstützen können. Zu diesen Erziehungsfertigkeiten gehören neben dem präventiven, gemeinsamen Vereinbaren von Familienregeln beispielsweise auch das ruhige und direkte Ansprechen, wenn bekannte Regeln missachtet werden sowie der (oft kurzweilige) Einsatz logischer Konsequenzen. Dies ist jedoch nicht immer ausreichend, um Kindern adäquate Lernerfahrungen zu ermöglichen. Für manche Situationen gibt es keine sinnvollen logischen Konsequenzen. In solchen Situationen können die beiden Erziehungsfertigkeiten Stille Zeit und Auszeit hilfreich sein.

Beziehung pflegen und stärken

Angemessenes Verhalten fördern

Neues lernen

Selbstkontrolle lernen

Wertvolle Zeit

Loben

Ein gutes Vorbild sein

 Familienregeln


Miteinander kommunizieren

Aufmerksamkeit schenken

Beiläufiges Lernen nutzen

Direktes Ansprechen

Zuneigung zeigen

Anegende Beschäftigungen anbieten

Fragen-Sagen-Tun

Absichtliches Ignorieren

   


Punktekarten einsetzen

Klare, ruhige Anweisungen

     


Logische Konsequenzen

     

Stille Zeit

     

Auszeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabelle 2: Grundlegende Erziehungsfertigkeiten

Triple P nutzt verschiedene Wege, um Eltern Prinzipien und konkrete Handlungsmöglichkeiten der Positiven Erziehung zu vermitteln. Sehen Sie dieses Programm als einen kleinen Beitrag zur wichtigsten Aufgabe in unserer Gesellschaft – die nächste Generation großzuziehen.

Literatur

  • Bandura, A.; Ross, S. (1963). Imitation of film-mediated aggressive models. Journal of Abnormal and Social Psychology, 66(1), 3-11.
  • Hahlweg, K.; Heinrichs, N.; Kuschel, A. et al. (2007). Förderung der Elternkompetenz durch Triple P-Elterntrainings. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 56(8), 676-690.
  • Ravens-Sieberer, U.; Wille, N.; Bettge, S. & Erhart, M. (2006). Bella Studie im Rahmen von KIGGS Robert Koch Institut Berlin. http://www.kiggs.de/index.html (15.02.2007).
  • Smolka, A. (2004). Beratungsbedarf und Informationsstrategien im Erziehungsalltag. Ergebnisse einer Elternbefragung in Nürnberg zum Thema Familienbildung und Elterninformation. Nürnberg.


Autorin

Eva Steffen

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Erstellt am 14. März 2012