Girls'Day und Boys'Day - Berufs- und Studienorientierung digital und klischeefrei am 22. April

Beim Girls'Day und Boys'Day am 22. April 2021 stehen rund 65.000 Plätze für Jungen und Mädchen zur Verfügung. Die Live-Streams laden zu spannenden Interviews und Diskussionsrunden ein, sodass alle die Möglichkeit haben, den Aktionstag zu verfolgen.

Rund 5.000 Unternehmen und Institutionen haben Angebote für den kommenden Girls'Day und Boys'Day eingetragen. Sie ermöglichen so mehr als 65.000 Mädchen und Jungen auch in Zeiten der Pandemie einen Einblick in vielfältige Berufsfelder, welche die Schülerinnen und Schüler für sich selbst sonst eher selten in Betracht ziehen. 

Klischeefreie Berufsorientierung

„Es ist unglaublich wichtig, jungen Menschen in der aktuellen Pandemie Perspektiven zu bieten. Auch im Hinblick auf die Berufs- und Studienorientierung“, sagt Elsbeth Schöppner, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Girls'Day – Mädchen-Zukunftstags. „Nie war der Bedarf an Fachkräften – aktuell und in Zukunft – größer. Junge Menschen müssen ihre Potenziale nutzen, unabhängig vom Geschlecht. Deswegen bedarf es einer Berufs- und Studienorientierung frei von Geschlechterklischees.“

Aufgrund der andauernden Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen ist es vor allem in den sozialen und pflegerischen Bereichen sowie in Gesundheitsberufen schwierig, Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Umso erfreulicher sei die Zahl der eingetragenen Angebote – digital wie vor Ort. Beim Girls'Day und Boys'Day stehen rund 65.000 Plätze für Jungen und Mädchen zur Verfügung.

Livestreams mit buntem Programm

„Für die Schülerinnen und Schüler, die keinen Platz bekommen, gibt es außerdem die Möglichkeit, den Girls'Day- oder Boys'Day-Livestream online zu verfolgen“, sagt Romy Stühmeier, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle des Boys'Day – Jungen-Zukunftstags.  

Die Live-Streams laden zu spannenden Interviews und Diskussionsrunden ein, in denen auch Influencerinnen und Influencer sowie Role-Models Rede und Antwort stehen. Unter anderem geben eine Regisseurin, ein Sozialarbeiter und ein Friseur Einblicke in ihren Berufsalltag.

„Ich möchte hier allen voran die Schulen motivieren, den Mädchen und Jungen die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben und die Aktionstage nach Möglichkeit in den Schulalltag zu integrieren“, so Stühmeier.

Unter www.girls-day.de/radar und www.boys-day.de/radar können Mädchen und Jungen nach ihrem Wunschangebot suchen.

Quelle

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe